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Wer ist eigentlich dieser
Frank Erik Walter?

… Und was hat es mit “Faenwolf” auf sich?

Mein bisheriges Leben in einem Satz (minimalste Kurzfassung):

Ich bin ein 30 jähriger freier Journalist, in Heilbronn geboren und aufgewachsen, habe in Karlsruhe Germanistik und Multimedia studiert, viel Theater gespielt, in Nürnberg zweieinhalb Jahre bei einem Hörfunk-Vermarkter gearbeitet und lebe heute in Altdorf (20 Minuten von Nürnberg), wo ich für diverse Computerspiele-Medien Artikel schreibe.

Ja genau, ich lebe den Traum: Ich teste Video- und Computerspiele und verdiene Geld damit! Hauptsächlich sind das Artikel für die monatliche Zeitschrift MMO PRO; News, Tests, Tipps und Tricks für die Browsergames-Seite Gamesmania.de und von Zeit zu Zeit ein Artikel bei Eurogamer.de. Ist das Arbeit? Auf jeden Fall! Ist das anstrengend? Kann man wohl sagen! Macht das Spaß? Aber sicher!

Außerdem schreibe ich Theaterstücke. Die tapfere Truppe des Theater 3D spielt zum Beispiel mein Kinder- und Jugendtheaterstück “Grimms Kram“, das ich über die Gebrüder Grimm geschrieben habe. Weitere Projekte sind in Vorbereitung.

Um den Rest nicht allzu langatmig werden zu lassen, hier noch ein paar Ausrisse über mich:

  • Ich spiele seit meiner Grundschulzeit Theater und habe an Workshops in Lublin (Polen) und Nancy (Frankreich) teilgenommen…
  • Einer meiner Studienschwerpunkte war Bertolt Brecht. Ich habe mich lange mit dessen Theatertheorie beschäftigt.
  • Ein weiterer Studienschwerpunkt war die Mediaevistik… Wolfram von Eschenbach und sein “Parzival”, um genau zu sein…
  • Als schwäbischer Hausmann verstehe ich mich auf die Kunst, leckere Spätzle zu schaben… Um das Klischee perfekt zu machen, liebe ich Maultaschen in all ihren Variationen.
  • Trotz schwäbischer Wurzeln spreche ich dialektfrei Hochdeutsch… was schon zu vielen erhobenen Augenbrauen geführt hat, sollte ich plötzlich doch einmal anfangen zu “schwäbeln”.
  • Ich kenne mich mit Computerspielen und neuen Medien hervorragend aus und habe mich damit sogar während meines Studiums wissenschaftlich auseinander gesetzt (Studienschwerpunkt Nummero Drei). Jawohl: Medienwissenschaft darf auch Spaß machen.
  • Ich habe während eines Urlaubssemesters bei “NBC GIGA GAMES” in Düsseldorf als Praktikant gearbeitet. Vor meinem Studium habe ich bei der Tageszeitung “Heilbronner Stimme” und bei “Radio Ton” meine journalistischen Sporen verdient. Früh übt sich… und so weiter…
  • Ich liebe Comics, Heavy Metal, Star Trek, Skittles, Bilder von René Magritte, The Daily Show with John Stewart , The Colbert Report, London, Heidelbeeren, sowie politisches Kabarett und bin zu 87 Prozent bekennender “Geek”. Das ist wie ein “Nerd”, nur mit Freundin und einem Leben abseits des Internet.

Und was hat es jetzt mit “Faenwolf” auf sich?

Im Norwegischen ist “Faen” ein ziemlich übles Schimpfwort. Es bedeutet nichts anderes als… Naja, dieses vulgäre deutsche Wort mit “F” am Anfang… Sie können es sich denken.

Außerdem ist es einer der vielen isländischen Namen für den Teufel.

Egal wie man es dreht: Schmeichelhaft ist “Faen” nicht.

Ausgesprochen würde “Faenwolf” normalerweise “Faahnwolf”. Ignoriere ich aber meist. Warum sollten Franzosen die einzigen sein, die Wörter ihrer Zunge gemäß aussprechen dürfen?

Wer mehr über das Wort wissen will: Ein netter Bursche namens Lasse Gjertsen hat einen ganz ausgezeichneten Lehrfilm darüber auf Youtube gestellt (englisch und NICHT für Kinder geeignet):

Warum zum “Faen” benutze ich dann diesen “verfaenten” Nickname?

Ich habe früher mit meinen Schulfreunden “Das Schwarze Auge” gespielt. Für alle Nicht-Geeks da draußen: Das ist ein Regelwerk für Rollenspiele, bei denen sich ein Spieler eine Geschichte ausdenkt und die anderen Spieler mit Würfeln, Statistikblättern und Bleistift ihre Charaktere durch dieses Abenteuer lotsen… Aus dieser Zeit stammte auch der Spitzname für meine Figur… “Faenwolf” stand tatsächlich in einem Regelbuch als Nachname… Hat mir einfach gut gefallen.

Seit damals nenne ich mich in vielen (online) Spielen “Faenwolf” und tauche auch in diversen Communities unter diesem Nickname auf. Beispielsweise bei indiablo.de, wo ich früher viel über die “Diablo II” -Szene geschrieben habe.

Also ja: Mir ist bekannt (aber relativ schnuppe), dass mein Spitzname in Norwegen ein Schimpfwort ist. Auf Werbeverträge für Rentier-Salami, Freia-Schokolade, Handcremes und Trockenfisch werde ich wohl verzichten müssen.

Übrigens bin ich nicht der einzige Zeitgenosse mit diesem Nickname im Netz… Es haben noch viele andere Geeks “Das Schwarze Auge” gespielt und den Spitznamen übernommen… Daher kommt es öfter vor, dass ich im Chat angesprochen werde, ob ich der “Faenwolf” aus diesem oder jenem Onlinespiel bin… Manchmal stimmt es, aber oft muss ich es auch verneinen… Sonst würde ich ja auch 24 Stunden am Tag vor dem PC sitzen und all mein Geld in Rollenspiel-Abos stecken.

Meinen “Mit-wölfen” habe ich natürlich eines vorraus: Ich besitze die Domains… HA!  ;-)

Wer noch mehr über mich erfahren will: Kleine E-Mail genügt…